Wir über uns

ES WERDE BIER & ES WARD BIER

 

Alle drei 84‘ Burschen, die aus Fürth und Rimbach im Odenwald stammen und gradweise den Zustand der Reife im Weschnitztal erreichten. Wir kennen uns teils seit dem Kindergarten, teils lernten wir uns kenne, als man die ersten kleinen krummen Dinger drehte.                                   Zurzeit arbeiten wir "noch" alle drei in unseren Hauptberufen und stemmen die Brauerei  nach der Arbeit, an Wochenenden und im Urlaub.

Heute sind wir eine kleine private Brauerei. Jedoch die größte und älteste im Weschnitztal. :)           Wir brauen handgemachte, eher traditionelle Biere.  Unsere Biere sind naturtrüb, werden also nicht filtriert.  Unsere Rohstoffe beziehen wir fast ausschließlich aus Deutschland.  Malz aus Heidelberg und Umland. Hopfen aus der Hallertau und Tettnang.                                        

Wir wollen mit unseren fundamental handwerklich gebrauten Bieren und unabhängig von Konzernen, zeigen, dass es auch noch charaktervolle und hopfenbetonte Biere gibt.

 


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Wir werden immer gefragt, wie kommt man darauf eine Brauerei zu gründen? Das ist ganz einfach. Wir haben schon immer gerne Bier getrunken und egal wo wir waren, dort haben wir uns immer für lokale Brauereien interessiert und deren Biere verkokst. Als man mehr oder weniger erfolgreich die Schule hinter sich ließ, erlernte man handwerkliche Berufe. Im jugendlichen Leichtsinn hantierte unser Brauer zur Herstellung seines eigenen Bieres, schon recht früh mit Haushaltsgeschirr in der eigenen Küche, zum Leidwesen seiner Mutter.

 

2008 bei der ersten Planung unserer Brauanlage

2008 bei der ersten Planung unserer Brauanlage

Mitte 2008 suchte unser Elektriker eine Abschlussarbeit. Mittlerweile wurde aus dem Brauer ein Braumeister und es sammelten sich in seiner Garage Bottiche an. Bei dem ein oder anderen gemeinsamen Bier, zu sommerlicher Temperatur auf dem Balkon, reifte die Idee, eine Brauanlage zu bauen. Unsere Unternehmung nahm erstmals konkrete Formen an. In dieser Zeit stieß auch der Schlosser dazu, der Gestelle für Bottiche schweißte oder Muffen in Tanks installierte.

2009 hatte man eine kleine Anlage mit einem 300L Sudwerk in einer Fürther Garage stehen.


Die Räumlichkeiten waren klein, drum zogen wir 2013 nach Rimbach und gründeten die Weschnitztaler Braumanufaktur GbR. Wir bauten die Räumlichkeiten, deren Grundmauern auf dem ehemaligen Rimbacher Kloster standen, nach unseren Ansprüchen um. Eine Kühlzelle wurde gemauert, Wände verputzt, Bodenplatten betoniert und und und... Nach den Umbauarbeiten haben wir unsere Brauanlage noch 2-mal vergrößern müssen, da der regionale Zuspruch größer war, als wir uns je vorstellen konnten.

Eine eigene Abfüllanlage wurde gekauft, überholt und für ein Jahr füllten wir selbst Flaschenbier ab.

 

An dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei unseren Freunden und Verwandten bedanken, denn ohne sie hätten wir das damals nicht alles so schnell geschafft.


Der schönste Platz ist am Ausschankwagen, dieses sagten schon unsere Väter, deshalb beschafften wir uns einen. Heute haben wir zwei Ausschankwägen, die wir wieder flottmachten und auf unsere Farben brandmarkten. Damit fahren wir, wohin du willst.


In Rimbach wurde es auch schnell  zu klein und die Bedingungen waren nicht mehr optimal für uns.

2015 bot sich uns eine einmalige Chance.                                                                                         Kurzerhand beschloss man den Standort, schweren Herzens, wieder nach Fürth zu verlegen.   Natürlich mussten auch hier noch ein paar Dinge "gebaut" werden.                                                       In diesem Zuge wurde noch einmal die Anlage auf ein 5000l Sudwerk vergrößert und die Weschnitztaler Braumanufaktur GmbH gegründet.